24. März in der Stadthalle K3N. Ausgangspunkt des Inszenierung mit musikalischen Einlagen ist eine der großen Kernerzählungen der phantastischen Schauerliteratur. Mary Shelley war erst neunzehn Jahre alt, als sie „Frankenstein“ zu Beginn des 19. Jahrhunderts schrieb und damit sozusagen das Genre des Science-Fiction- und Horror-Romans begründete. Shelleys „Frankenstein“ hat sich in die Geschichte unserer Moderne eingeschrieben und ist zum popkulturellen Phänomen geworden.
Beginn ist um 20 Uhr. Karten sind im Vorverkauf beim Stadtbüro der Nürtinger Zeitung, Am Obertor 15, Tel. 07022 / 9464 150 erhältlich, online unter www.ntz.de oder an der Abendkasse.
Im Stück erschafft der junge Wissenschaftler Frankenstein ein Wesen, das die Anlage zur Güte und Menschlichkeit hat; es verwandelt sich aber in ein rachsüchtiges Monster, weil es aufgrund seiner äußerlichen Andersartigkeit verstoßen wird. Dabei stellt sich aus heutiger Perspektive die Frage, wer das „Monster“ ist, nochmals ganz neu. Regisseur Dominik Günther spannt dabei den Bogen von der faustischen Sinn- und Erkenntnissuche bis zu den modernen Möglichkeiten künstlicher Intelligenz.